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Der Geschicklichkeitsführerschein kann auf spielerische Weise für Kinder im letzten Kindergartenjahr eingesetzt werden, wo Pädagogen*innen die Schulfähigkeit und das Interesse an Schule fördern können. Wenn du Kindergartenpädagogin bist kannst du den Geschicklichkeitsführerschein auf spielerische Weise für Kinder im letzten Kindergartenjahr einsetzen.
Der Führerschein kann aber auch im Zuge der Elternberatung Eltern mitgegeben werden. Oder er wird in der Therapie eingesetzt oder ist Basis für ein Elterngespräch.
Hier findest du auch meine Faltgeschichte "Der kleine Zauberer Hutzliputz" der sich ebenfalls für die Schulvorbereitung hervorragend eignet: Faltgeschichte
Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist ein wichtiger Meilenstein für jedes Kind. Die Schulvorbereitung im Kindergarten sollte als ganzheitlicher Prozess gestaltet werden, der die natürliche Neugier der Kinder fördert. Als Kindergartenpädagogin spielst du eine entscheidende Rolle dabei, die Kinder auf diesen wichtigen Schritt vorzubereiten.
Der Geschicklichkeitsführerschein begleitet diesen Übergang spielerisch und umfasst sieben Seiten (inklusive Deckblatt). Er ist kein Leistungstest, sondern ein motivierendes Instrument, das Kompetenzen sichtbar macht und das Selbstbewusstsein stärkt. Wichtig: Der Geschicklichkeitsführerschein ersetzt keine genaue Befundung!
Sprache: Wortschatz, Ausdrucksvermögen und phonologische Bewusstheit werden durch Reime, Silbenklatschen und Nacherzählen gefördert.
Körpergeschicklichkeit: Balancieren, Hüpfen, Ballspielen und koordinative Übungen unterstützen die motorische und kognitive Entwicklung.
Feinmotorik: Stifthalten, Ausschneiden und präzise Fingerbewegungen bereiten auf das Schreibenlernen vor.
Räumlich-Visuelles: Das Erkennen von Formen, Mustern und räumlichen Anordnungen hilft beim späteren Lesen und Schreiben.
Mathematik: Spielerische Aktivitäten fördern das Verständnis für Zahlen, Mengen und mathematische Grundkonzepte.
Kognition: Denkfähigkeit, Gedächtnis und Konzentration werden durch anregende Spiele gestärkt.
Sozial-Emotionales: Umgang mit Gefühlen, Frustrationstoleranz und Teamfähigkeit sind wichtige Schulkompetenzen.
Alltag: Selbstständiges An- und Ausziehen und der Umgang mit Arbeitsmaterialien werden geübt.
Individuelle Bereiche: Die letzten drei Felder sind frei für eigene Ideen und individuelle Förderangebote.
Die Kompetenzbereiche können als Stationen gestaltet werden. Für jede gemeisterte Aufgabe erhalten die Kinder einen Stempel in ihrem Führerschein. So wird der Lernfortschritt sichtbar und die Motivation gestärkt.
Damit ein freudvoller Start in die Schule gelingt, sind Interesse, Neugier, Motivation und das Stärken des Bewusstseins: „Ich bin jetzt endlich ein Schulanfänger" die Voraussetzung. Als Kindergartenpädagogin kannst du mit dem Geschicklichkeitsführerschein die Schulvorbereitung im Kindergarten lebendig gestalten und jedem Kind die Chance geben, seine Stärken zu entdecken.
Inhalte im Führerschein sind Kompetenzen aus den Bereichen:
Der Geschicklichkeitsführerschein ersetzt keine genaue Befundung!
7 Seiten (inkl. Deckblatt)